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Das "Refugium am Park" an der Weinbergstraße 10

Das „Refugium am Park“ ist ein Haus, über dessen Vergangenheit so gut wie nichts bekannt ist. Die einzig zugänglichen Unterlagen belegen die Erbauung 1882. Dann übersteht es Weltwirtschaftskrisen, Weltkriege und 40 Jahre Mangelwirtschaft in der DDR. Das zeugt von Stehvermögen.

Dennoch ist es Anfang der 1989 in einem kläglichen Zustand. Durch glückliche Umstände entschließt sich Mitte der 1990er-Jahre eine süddeutsche Landesbank, das Haus für auswärtige Mitarbeiter herzurichten. Mit dem Vorhaben und dessen Planung wird das Büro von Fritz Märkl beauftragt. Märkl arbeitete als freier Architekt in München und schreibt parallel seit 1980 Kriminalromane. Er plant und koordiniert die nun folgende aufwändige, denkmalgerechte Sanierung. Dennoch führt das „Refugium“ auch nach der Jahrtausendwende lange einen Dornröschenschlaf. Das Haus wechselt durch mehrere Besitz-gesellschaften, ohne die Welt der deutschen Banken ganz zu verlassen.

Erst 2010 erfolgt ein Besitzerwechsel in dauerhaften Privatbesitz. In der Folge werden Arbeiten im gesamten Haus wie Balkonanbauten durchgeführt. In Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz werden Teile des Hauses in ihren ursprünglichen Zustand versetzt. 2020 werden nochmals Investitionen vorgenommen.

Das Signet wird 2009 von Ernst Conrad Müller (ecm pages)entwickelt und hat ihren Ursprung in der Verzierung der Fassade des Hauses.

"Refugium am Park"
Die Lage des "Refugiums am Park"